Kategorie-Archiv: Veranstaltungen

Mitgliederversammlung 2014

Die Mitgliederversammlung von KLAR! Züri Unterland findet dieses Jahr am Mittwoch, 14. Mai um 19:00 Uhr in Bülach im Guss 39, Spiegelsaal statt.

Nach der Generalversammlung, um 19:45 Uhr spricht Tina Berg, SES Projekt Atommüll, über die sechs Regionalkonferenzen die wir in der Schweiz haben, und wie diese unterschiedlich ablaufen.

Aktuelle Sicht der Kantone zum Sachplan Geologische Tiefenlager

Anschliessend an die Mitgliederversammlung von KLAR! Züri Unterland referierten Dr. Thomas Flüeler, Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL), Kanton Zürich, Thomas Frei, Abteilung Raumentwicklung, Kanton Aargau und Dr. Iwan Stössel, Interkantonales Labor, Kanton Schaffhausen aus der Sicht der Kantone über den Sachplan geologische Tiefenlager.

Präsentation …

 

Sachplan Nukleare Entsorgung: Ein Experiment

Hochrhein aktiv führt am Donnerstag, 8. November 2012 um 19:30 Uhr in der Gemeindehalle Jestetten eine Veranstaltung mit dem Thema „Sachplan Nukleare Entsorgung: Ein Experiment“ durch.

Referenten sind Prof. Walter Wildi, Geologieprofessor Uni Genf, ehmaliger Präsident der Kommission für die Sicherheit der Kernanlagen in der Schweiz (KNS) und Dr. Stephan Rawyler, Gemeindepräsident Neuhausen am Rheinfall und Präsident der Regionalkonferenz Südranden.

Mitgliederversammlung vom 21. März 2012

Am 21. März fand die 2. Mitgliederversammlung von KLAR! Züri Unterland statt. Nach dem statuarischen Teil referierte Geologieprofessor Walter Wildi vor dem zahlreich erschienenen Publikum über die geplanten Lagerstandorte und die Erschliessung des zukünftigen Atommüll-Tiefenlagers. Seine Hauptkritikpunkte waren das unausgereifte Lagerkonzept, die Platzierung über dem Grundwasser, das Verpacken vor Ort, welches eine heisse Zelle benötigt, sowie die vorgesehene Erschliessung des Tiefenlagers mit einer Rampe anstatt einem Schacht. Auch bemängelte er das Sachplanverfahren, mit welchem zuerst die Oberflächenstandorte gesucht werden, bevor überhaupt bekannt ist, wo das Tiefenlager einst liegen soll. Seine Devise ist Sicherheit über alles, auch wenn Ingenieure behaupten, sie hätten alles im Griff.

Hier zu der Präsentation von Walter Wildi und hier zum Zeitungsbericht im Zürcher Unterländer. Dieser Bericht geht jedoch nur sehr beschränkt auf die spannende Diskussion ein, und gibt ein verzerrtes Bild wieder. Darum veröffentlichte der Zürcher Unterländer am 31. März 2012 noch ein Interview mit Walter Wildi.

DIE SCHWEIZER ATOMAUFSICHT: Wer schützt uns vor dem Super-GAU?

Der Super-GAU in Fukushima konnte tragischerweise nicht verhindert werden. Rückblickend steht unter anderem die japanische Atomaufsicht in der Kritik. Sie sei zu eng mit der Atomindustrie verknüpft, hätte die Warnungen der IAEA ignoriert und damit ihre Schutzaufgabe nicht wahrgenommen. Die Schweizer Atomaufsicht ENSI verkündet bei jeder Gelegenheit, die Schweizer AKW seien sicher. Die Liste der Mängel und Probleme wird allerdings seit Fukushima immer länger. In der Zwischenzeit laufen die alten Schweizer AKW weiter. Kann die Schweizer Atomaufsicht die Sicherheit der Schweizer Bevölkerung gewährleisten? Und wer nimmt die alten AKW vom Netz, bevor es zu spät ist?

  • Wann: Dienstag 24. April 2012, 19.15 Uhr
  • Wo: Pädagogische Hochschule Zürich, Lagerstrasse 5, Zürich (5 Min. vom Hauptbahnhof Zürich, Seite Sihlpost)

Referate und Podiumsdiskussion

  • Referate von Susan Boos, Energiefachjournalistin; Anne Eckhardt, Präsidentin des ENSI-Rats (Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat).
  • Podiumsdiskussion zusätzlich mit Walter Wildi, ehemaliger Präsident der Kommission für die Sicherheit von Atomanlagen KSA; Marcos Buser, Mitglied der Kommission für Nukleare Sicherheit KNS; Geri Müller, Nationalrat und SES-Stiftungsratspräsident

Die Veranstaltung ist gratis. Anmeldung ist erwünscht.

Eine Veranstaltung der Schweizerischen Energiestiftung.